Tag 40 – Premiumweg P4

Tag 40 – Premiumweg P4

Endlich wieder Wochenende – und noch dazu ein Langes 😊. Daher hieß es für uns natürlich: Etwas zu Trinken in den kleinen Rucksack gepackt und ab in die Natur. Heute ging es ausnahmsweise mal etwas weiter weg, denn das Ziel war der Premiumweg P4 – Hessische Schweiz. Nach einem leckeren Frühstück fuhren wir also Richtung Eschwege, um wenig später das Schild „Herzlich Willkommen“ in Hitzelrode zu passieren. Naja, das „Herzlich“ war dann scheinbar nicht wirklich ernst gemeint, denn der im Dorf ausgewiesene, große Wanderparkplatz war aus Gründen des nicht gewollten Wandertourismus komplett gesperrt. In den vergangenen Wochen waren wir sehr viel Wandern, aber ein gesperrter Wanderparkplatz ist uns bisher noch nicht untergekommen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Transparenz gewünscht und solche Informationen irgendwo public gemacht. Die vielen Wanderseiten – insbesondere auch die Offizielle der Gegend – haben jedenfalls nicht auf diesen Zustand hingewiesen. Da das Dorf sehr klein ist, blieb nur die Möglichkeit wieder nach Hause zu fahren, oder – wie die ganzen anderen „Wandertouristen“ – irgendwo an der Straße zu parken (was wir dann auch taten).

Nachdem das Auto einen geeigneten Stellplatz gefunden hatte, konnte es endlich losgehen. Der Start wer ziemlich anstrengend, denn es ging erstmal einen guten Kilometer stramm bergauf. Dafür wurde man anschließend mit einer einzigartigen und traumhaft schönen Wanderung belohnt. Fast die gesamte Wegstrecke verlief über schmale Pfade und es gab immer wieder wunderschöne Aussichtpunkte mit einem fantastischen Ausblick. Was uns aber besonders gut gefallen hat, waren die Unmengen von blühendem Bärlauch – teilweise befand man sich wie ein einem Meer, denn soweit man gucken konnte war der Boden bedeckt. Schnell waren wir uns einig: Von den bisher gelaufenen Premiumwegen war dieser hier mit Abstand der Schönste. Und auch das Wetter spielte mit, denn erst als wir die guten 16 Kilometer hinter uns hatten, verdunkelte sich der Himmel, so dass wir in den dreieinhalb Stunden die wir unterwegs waren, nicht einen Regentropfen abbekommen haben.

Bedingt durch die tolle Natur hier, waren viele Wanderer unterwegs. Was dabei besonders auffiel war, dass wann immer man auf größere Gruppen traf, die Gruppenteilnehmer sich nicht im Geringsten um Abstandsregeln gekümmert haben und grundsätzlich Bierflaschen in der Hand hatten. Ob man als Schlussfolgerung das Fazit ziehen kann, dass Alkohol verblödet, kann ich nicht sagen – aber es war doch mehr als auffällig 😉.

Liegengelassene Dosen: 2

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