Tag 34 – Premiumweg P9

Tag 34 – Premiumweg P9

Wochenende = Wanderzeit! Auch an diesem Samstag ließen wir es uns nicht nehmen, eine schöne Runde durch die Natur zu laufen. Inzwischen bin ich tatsächlich so entwöhnt, dass es mir gar nichts mehr ausmacht, ohne alle paar hundert Meter anzuhalten, zu suchen, sich zu bücken etc. zu wandern – und zugegebenermaßen ist es ohne diese „Hindernisse“ teilweise noch viel schöner. Ich bin gespannt, wie und ob ich den Übergang zum Cachen nach dieser dosenlosen Zeit schaffe 😉. Ein gravierender Vorteil ist natürlich auch, dass man nicht so weit fahren muss um irgendwo zu Laufen. Möchte ich noch irgendwo eine größere Cacherunde laufen, dann muss ich schon mal 50 bis 100 Kilometer fahren. Jetzt reichen schon kurze Fahrten, um einen der vielen Premiumwege bei uns in der Gegend zu laufen. Ach ja, Premiumwege: heute war der P9 – Wacholderpfad Roßbach fällig. Da dieser komplett bedost ist, bin ich ihn vor fast genau drei Jahren schon mal gelaufen – und auch damals war meine Freundin dabei.

Da die Strecke recht kurz ist, starteten wir heute mal wieder etwas später. Als wir um kurz vor halb zwölf am Wanderparkplatz ankamen, fanden wir das gleiche Bild vor wie in den vergangenen Wochen: kaum ein Plätzchen für das eigene Auto zu finden. Das aber immer alle die gleiche Idee wie wir haben müssen😊. Beim Losfahren zuhause war es noch etwas frisch, aber kaum losgelaufen wurde uns schnell warm. Im Laufe der Runde klarte es auch immer mehr auf, so dass wir am Ende gut durgeschwitzt waren und das Wandern ohne Wasser mitzunehmen bereuten. Dieser Pfad war von „damals“ noch gut in Erinnerung, aber irgendwie war es heute noch schöner. Überall duftete es nach Nadelwald und Wacholderbüschen, teilweise kam man sich vor wie in den Bergen. Dazu kam das frische Grün der sprießenden Bäume, gelbe Löwenzahn- und Schlüsselblumenwiesen und viele, am Ende ihre Blütezeit noch weiße Kirschbäume – eine wirklich tolle, traumhafte und absolut empfehlenswerte Gegend. Die 12 Kilometer vergingen fast unbemerkt und viel zu schnell, so dass wir nach nicht mal zweieinhalb Stunden schon wieder am Parkplatz ankamen. Ab nach Hause … dort wartete schließlich ein frisch gebackener Kirsch-Käsekuchen.

Liegengelassene Dosen: 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.