Tag 22 – Premiumweg P14

Tag 22 – Premiumweg P14

Neuer Tag, neues Glück. Nach dem Fiasko gestern sollte es heute mal wieder etwas gemütlicher und ruhiger zugehen – zumindest habe ich das versprochen bekommen 😉. Da das Wetter deutlich kühler war, hatte ich gehofft, dass die Hitzebeschwerden heute ausbleiben würden (dass es in ein „meine Finger fallen gleich ab“ umschwenken würde, durfte ich erst später erfahren). Als heutiges Ziel stand der Premiumweg P14 – Bilstein auf dem Programm.

Die Zustände auf dem Wanderparkplatz zu erwähnen spare ich mir an dieser Stelle. Ich vermute, daran wird sich in der nächsten Zeit nichts ändern. Glücklicherweise hatte ich mir das Höhenprofil der Runde zuhause schon angesehen und entschieden, die Runde entgegen der vorgeschlagenen Richtung zu laufen. So konnte ich uns ein langes Stück bergauf am Ende der Runde ersparen und wir starteten um halb eins entgegen dem Uhrzeigersinn. Jetzt ging es erstmal fast zwei Kilometer nur bergab, teilweise mit ordentlichem Gefälle. Danach spazierten wir an einem Bach entlang bis zum Waldschlösschen Fahrbachtal. Eine kleine, hübsche und schön gelegene Ausflugsgaststätte, die wir – wenn nach dieser Zeit wieder geöffnet – bestimmt mal besuchen werden.  Anschließend ging es ein ganzes Stück auf einem schmalen Waldpfad streng bergauf, bis uns der Weg dann mit einer stetigen, aber moderaten Steigung bis auf den Bilstein führte. Dort wurden wir dann mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Der restliche Weg war dann wieder wunderschön: fast ausschließlich Pfade durch den Wald, welche uns zur Quelle der roten Nieste, dem Steinbergsee und über ein ehemaliges Bergbaugelände führten. Viel schneller als erwartet waren die 10 Kilometer geschafft und wir konnten uns auf den Heimweg machen.

Aufreger des Tages #1: Ich bin an einer Dose vorbei gekommen, bei der ich vorletztes Jahr einen DNF geloggt hatte. Die ganze Zeit war es recht frisch – aber hier habe ich dann komischerweise Schweißausbrüche bekommen.

Aufreger des Tages #2: Die Gruppe von vier Pärchen, die mit Bierflaschen in der Hand durch den Wald zogen (die wiederum machten den Eindruck, dass sie einfach zu blöd waren, um es zu begreifen).

Liegengelassene Dosen: 2

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